Obstliebhaber
Obstliebhaber

Gemüseanbau im ersten Jahr

Da ich mich in der Corona - Krise, die ja in Wahrheit eine schwere Weltwirtschaftskrise und nichts anderes ist - entschlossen habe, alle meine unternehmerischen Tätigkeiten mangels Aussicht auf Gewinn einzustellen und der kommenden Nahrungsmittelknappheit, von denen bereits die Wirtschaftszeitungen immer mehr berichten, habe ich mich aus bereits erwähnten Gründen auf der Start - Seite entschlossen, langsam einen gesunden, regionalen und CO2 - neutralen Gemüsebetrieb aufzubauen. Die ersten rein händisch errichteten Beete sind schon vorhanden. 

 

Ich habe glücklicherweise viel Ahnung im Anbau von Gemüse, die mir jetzt hoffentlich zum Vorteil gereicht, da der gemüseanbau für mich immer ein Hobb war, genauso wie der Obstbau.

An Gemüse habe ich heuer bereits Samen für folgende Sorten eingekauft:

 

Kartoffel

- Buschbohnen und Fisolen

- Erbsen

- Mais

- Ackerbohne

 

Wir hoffen natürlich auf eine reiche Ernte und ich bin froh, dass ich schon früher mich mit dem Gemüseanbau intensiv beschäftigt habe, ich habe schon vor etwa 15 Jahren geahnt, dass diese Weltirtschaftskrise kommen wird. Wenn man die Finanzgeschichte betrachtet, sieht man, dass der Zyklus eines Geldsystems immer nach etwa 80 Jahren endet und dann immer zu einer Katastrophe führt, wie eben jetzt auch.

 

Ganz tief ist so eine Krise dann, wenn die Lebensmittel knapp werden und diesem Umstand versuche ich Rechnung zu tragen. 

 

Allerdings sollte man meiner Meinung nach zum Schutz vor Unwetterschäden Gemüse bald im Gewächshaus anbauen. Man sieht im professionellen Gemüseanbau, aber auch schon im Obstanbau (vor allem in den Niederlanden), dass Betriebe immer mehr dazu übergehen, nur mehr unter Glas anzubauen. Und auch die Wasserversorgung ist da effizienter. Der Trend hat aber auch viele Private erreicht.

Leguminosen - Bohnen, Erbsen, Soja, Linsen

Ich möchte mich im Gemüseanbau auf die Leguminosen spezialisieren.

Leguminosen haben sehr viel Proteine und dienen in armen Ländern als Fleischersatz.

Man baut sie im wesentlichen gleich an, ganz wichtig ist ein lockerer Boden und eine ständige Bewässerung. Die Wasserkosten sollte man im Auge behalten, je nachdem in welchem Umfang man anbaut, aber ohne Wasser geht es nicht, bzw ohne viel Wasser geht es nicht.

Kartoffel

Die Kartoffel gehört zu den wenigen Pflanzen, die einen Menschen am Leben erhalten können, wenn er sich ausschließlich davon ernähren muß.

Bei Selbstversorgung aus dem Garten soll nach Möglichkeit ein Drittel des Landes mit Kartoffel bebaut werden.

 

Frühkartoffel:

Das sind schnellwüchsige Kartoffel, die sofort nach der Ernte gegessen werden können. Sie eignen sich nicht für die Lagerung. Bringe sie so früh wie möglich in den Boden, Frost dürfen sie aber auf keinen Fall bekommen.

 

Lagerkartoffel:

Diese Kartoffel bilden den Hauptanbau. Sie halten sich gut gelagert den ganzen Winter in unserem Vorratskeller. Sie werden im spätem Frühjahr gepflanzt. 

 

Bei den Frühkartoffel ist das "Vorkeimen" nahezu unerlässlich, es aber nicht so schlimm ist, wenn man bei den Lagerkartoffeln nicht dazu kommt. Sie werden dann einfach so in den Boden gelegt. Dann ist  die Ernte lediglich etwas später. Wenn man keine geeigneten Saatkartoffel bekommt, reicht es, die so wichtigen Lagerkartoffel anzubauen.

 

Heurige werden im März gepflanzt und im Juni/Juli geerntet, Lagerkartoffel werden im April gepflanzt und im September geerntet.  

Mais

Schmeckt uns persönlich sehr gut, ist nahrhaft und gedeiht im Schneebergland sehr gut.

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© Walter Dreischütz